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Der Reiter, das Pferd, der Drachen. Die Sankt-Georg-Darstellungen von Peris Ieremiadis.

Der Reiter, das Pferd, der Drachen.

Die Sankt-Georg-Darstellungen
von Peris Ieremiadis. 

Lambros Kamperidis

Domos Verlag,

Athen, 2010.

 

 

 

Während seiner letzten Lebensjahre war Peris Ieremiadis besessen vom archetypischen Bild des Sankt Georg, bestehend aus einem Reiter, seinem Pferd und einem Drachen. Er hat Hunderte dieser Ikonen gemalt, die den Kampf eines einsamen Helden gegen die Mächte des Bösen zeigen. Dieses kleine Buch von Lambros Kamperidis, welches den Titel „O IPPEUS, O IPPOS, O DRAKON“ („Das Pferd, der Reiter, der Drachen“) trägt, versteht sich als Kommentierung dieser drei emblematischen Figuren und des Symbolismus, den sie seit der Antike in ihrer mythischen und spirituellen Allegorie hervorgerufen haben. Einige in dieses Buch aufgenommene Ikonen des Malers begleiten ergänzend den Text, um somit das Bemühen des Künstlers, den wesentlichen Symbolismus des Kampfes des Guten gegen das Böse herauszustellen, zu entschlüsseln.

Die Absicht des Autors war es, seine Überlegungen zur Dimension dieses Kampfes zu teilen. Weit davon entfernt, durch seinen archaischen Symbolismus begrenzt zu sein, markiert dieser Kampf weiterhin stark unsere Epoche, mit der Besonderheit, unter der Herrschaft des souveränen Guten das Schlechte als gut und das Gute als schlecht darzustellen, tragische Charakteristik unserer liberalen Gesellschaft. Aber das Buch bleibt vor allem ein Zeugnis der Freundschaft zwischen zwei Männern, eine Ehrerbietung seitens des Autors gegenüber Peris Ieremiadis und seinem unerbittlichen Kampf gegen das Schlechte.

 

 

 

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